Sturmnacht und Heimkehr

Sonntag Nacht 21./22..5.

 

Das war eine üble Nacht! Nachdem ich den vorigen Text hochgeladen habe, und wir uns schlafen legen wollen, geht das Gewitter erst richtig los. Böen von 8 Beaufort drücken die Eos dermaßen in die Fender, dass wir um die Bordwand fürchten. An Schlaf ist nicht zu denken. Im Starkregen und mit voller Segelkleidung wage ich mich an Deck, um die Fender an der meist gefährdeten Stelle zu verstärken. Da wir nicht mehr tun können, und um mich abzulenken, lese ich in diesen Nachtstunden einen dicken Forsyth-Thriller zur Hälfte aus. Erst gegen halb drei lässt der Sturm soweit nach, dass wir wieder Ruhe finden.

 

Montag 22.5.

 

Am Montag lässt der Wind weiter nach, und gegen Mittag machen wir uns bei sommerlich strahlendem Himmel auf die letzte Etappe: Nach einem Badestopp vor einem Hotelstrand bei Kap Koroni erreichen wir am frühen Abend die neue Heimat der Eos, die Olympic Marina bei Lavrion.

 

Die nächsten beiden Tage haben wir noch Zeit für kleine Reparaturen, Aufräumen, Packen, und vor allem für die Übergabe der Yacht an Multihull Yachting – ein kompetentes und freundliches Team, das ab jetzt die Verchartung übernehmen wird.

 

Unser Törn in Zahlen:

 

  • Gesamtdauer 34 Tage, davon drei reine Hafentage, (plus 4 Vorbereitungstage in Lefkas, 2 Abschlusstage in Lavrion, plus An- und Abflug).
  • 13 Ankerplätze, 19 Häfen.
  • Meilen gesamt: 828 sm, davon gesegelt 416 sm.
  • Dieselverbrauch 167 Liter, 110 Motorstunden.

 

Unsere Route:

Lefkas - Lavrion (schwarz)

Lavrion - Skiathos (grün)

Skiathos - Lavrion (blau)