Mittwoch, Donnerstag 23./24.5. Manolonisi - Antiparos - Paros

Mittwoch 23.5. Manolonisi – Despotiko

 

Nach wunderbar ruhiger Nacht und morgendlichem Bad geht es mit schwachem nördlichen Wind weiter Richtung Antiparos, teil mit Segel, teils mit Motor. Wie schon in den letzten Tagen trübt sich der morgens blaue Himmel im Laufe des Tages ein, die Sonne kommt immer seltener durch die Dunstschleier, und ausgerechnet  beim Ankermanöver erwischt uns wieder ein kurzer Schauer mit Böen. Unser Ankerplatz für die Nacht ist die große, bestens geschützte Bucht zwischen den Inseln Antiparos und Despotiko, wo wir eine weitere ruhige Nacht erleben dürfen.

 

 

Donnerstag 24.5. Despotiko – Paroikia – Naousa

 

Leider ist auch heute der Wind so schwach, dass wir ohne unseren Volvo nicht vor Dunkelheit das Tagesziel erreichen würden, auch wenn es nach Paroikia/Paros nur 17 sm sind.

 

Als wir in den Hafen von Paroikia, der laut Heikell besten Schutz vor Meltemi bietet, einlaufen wollen, weist uns der Hafenmeister an, draußen an der Außenseite der Mole anzulegen. Das Anlegen mit dem Heck klappt prima, allerdings muss ich dann feststellen, dass der Anker wieder mal nicht hält – es reicht zwar beim aktuellen Schwachwind für einen kurzen Stopp, ist mir aber für die Nacht zu unsicher – zumal ab morgen früh der Wind auf Nord 5 bis 6 Beaufort, Samstag bis 7 zunehmen soll.

 

Wir legen daher wieder ab und motoren weitere 10 Meilen bis Naousa, wo wir einen sicheren Platz mt Muring in der schönen Marina finden. Ein hübsch herausgeputzter Ort mit vielen schicken Läden und teils teuren Restaurants.