Dies ist der Blog von den Törns der Eos

So

08

Sep

2019

Glückliche Heimkehr

Am 6.9. kamen wir mit viel Gegenwind wieder wohlbehalten in Lavrio an.

Hier findet ihr die komplette Route.

Weitere Bilder folgen!

 

Sa

31

Aug

2019

Eine Woche Meltemi...

Hier nun endlich der erste Eintrag von unserem Sommer-Törn.

Seit Freitag Nacht (23.8.19) sind wir wieder in GR. Die erste Nacht verbrachten wir diesmal auf einem fremden Schiff,   weil Eos noch verchartert war. Im Hafen Lavrion bis 7 Beaufort ! Ungemütlich! Erleben mehrere gescheiterte An- und Ablegemanöver wegen des Seitenwinds, und es gelingt uns Eos vor drohenden Schäden zu bewahren.

Montag Nachmittag nach allfälligen Reparaturen dann unser Aufbruch. Der Meltemi weht in den Kykladen seit Wochen ununterbrochen mit  Stärke 6 - 7, und die Vorhersagen sind etwa ebenso. Wir halten uns daher Richtung Argolischer Golf.


Nach 5 schönen aber auch anstrengenden Segeltagen, fast nur raumschots, kamen wir dann gestern nach Monemvasia (ca 120sm) mit seiner beeindruckenden Felsenfestung.

Heute Pausentag mit Besteigung des Felsen, und weiteres

Hafen-Kino - Nachbars Anker hält nicht, ein anderer ruckt beim Ablegen an unserer Kette - das Übliche halt.

Morgen geht es wieder nordwärts, und wir hoffen auf mäßige Winde.

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Mi

05

Jun

2019

Kea und Lavrion

Entspanntes Geburtstagskind
Entspanntes Geburtstagskind

Am Mittwoch (5.6.) begegnet uns dieser beeindruckende über 500m lange Schleppverband: der Schlepper "Union Lynx" schleppt das Schwerlast-Spezialschiff "Fjord" nach Ferrol in Spanien (Angaben laut AIS und Internet).

Ouranos
Ouranos

In Vourkari auf Kea legt neben uns die Superyacht Ouranos an. Sie kann für 210000€ gechartert werden - pro Woche (zuzüglich Nebenkosten und 10 - 20% Trinkgelder, kein Witz)

 

(https://iyc.com/charter/ouranos-2/)

Ein letzter Sonnenuntergang auf Kea
Ein letzter Sonnenuntergang auf Kea

Am Donnerstag 6.6. erreichen wir nach einem letzten Badestopp auf der heute unbewohnten, ehemaligen Gefängnisinsel Makronisi gegen Mittag unseren Heimathafen Lavrion. Von 400 zurückgelegten Meilen sind wir die Hälfte gesegelt, den Rest motort.

Wir haben die Kykladen im Gegenuhrzeigersinn abgefahren und dabei 17 Inseln besucht.

 

Wir sind dankbar, dass alles ohne ernste Probleme geklappt hat, und werden uns lange an den vielen Eindrücken und Erlebnissen erfreuen. 

Di

04

Jun

2019

Kythnos die zweite

Allmählich schließt sich der Kreis: in drei Tagen geht unser Rückflug, und gestern erreichten wir wieder die erste Insel unseres Törns, Kythnos.

Wir verlassen die Ankerbucht erst gegen 11h, bald nimmt der Südwestwind auf Stärke 5, in Böen 6, zu, und es wird eine anstrengende Kreuz von 7 Stunden nach Loutra an der Nordostküste von Kythnos. Dann die Enttäuschung: die hübsche Marina ist komplett voll, vor uns kommen zwei Yachten rein und belegen die allerletzten Plätze. Wir ankern dann 1 Meile südlich in der Eirini-Bucht, der Wind lässt gegen 20h endlich nach und schenkt uns eine ruhige Nacht.

Die Quelle hat 52°
Die Quelle hat 52°

Loutra ist bekannt für seine heiße Quelle, in der wir direkt am Strand baden.

Di

04

Jun

2019

Syros

Am Sonntag 2.6. motoren wir bei Flaute 14 Meilen nach Syros, und warten dort bei einem Badestopp in der abgelegenen Bucht Mega Lakka auf die Nachmittagsbrise. Bei der derzeitigen Wetterlage kommt gegen 15h Wind auf, und tatsächlich beschert er uns zwei schöne Segelstunden bis zu unserem Tagesziel, dem kleinen Fischerort Kyni. Wir ankern dort in der Südbucht, und wandern am nächsten Morgen noch ein kleines Stück die Steilküste entlang, bevor wir Syros wieder mit Kurs Kythnos verlassen.

Sa

01

Jun

2019

Tinos

Freitag 31.5.

Morgens bei beinahe Flaute gestartet Richtung Tinos. Windprognose: ganztags 1 bis 2 Beaufort - dementsprechend ist wieder unser Volvo gefordert. Dann aber 2 - 3 Meilen vor der Südküste von Tinos kommt Wind auf, wir rollen die Segel aus - und müssen schon nach 10 Minuten wieder reffen: denn die Fallböen kommen vom bergigen Tinos mit bis zu 19kn (5 Bft). So können wir wenigstens noch die letzten Meilen sportlich segeln, und sogar bei relativ ruhiger See. Man kann sich vorstellen, wie hart es hier im Sommer bläst, wenn schon der Grundwind mit 6 Bft weht!


Am Nachmittag "pilgern" wir zur großen Wallfahrtskirche der heiligen Ikone, wo 1822 die Mutter Gottes der Nonne Pelagia erschienen ist. Noch heute zieht die Pilgerstätte tausende Gläubige an, und auch wir zünden eine große Kerze an.


Am Samstag (1.6., unser 35. Hochzeitstag!) erkunden wir die Insel per Leihwagen. Tinos ist bekannt für drei Dinge:


Frömmigkeit (siehe oben, hier das Kloster Kechrovouniou), ...

... historische Taubenhäuser, ....

... und Marmor, der hier seit seit Jahrhunderten abgebaut wird, und in allen Dörfern verschwenderisch verbaut ist:

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Do

30

Mai

2019

Mykonos

Mittwoch 29.5. 

Nach morgendlichem Einkauf Ablegen in Naxos mit Kurs auf Mykonos. Leider kaum Wind, und die Sonne versteckt sich immer wieder hinter Schleierwolken. Vor Mykonos liegen zwei große Kreuzfahrtschiffe; deren Tender, viele Ausflugsboote, Fähren und Yachten sorgen für regen Verkehr. Später kommt unter anderem die Viermast-Luxusyacht Star Flyer dazu. Wir ankern einige km südlich der Stadt in der Korphos-Bucht.

Am nächsten Morgen geht es mit dem Dinghy zum Strand, nach einer guten Stunde kommt der erste Bus und bringt uns ins Zentrum - der Stadt und des Getümmels. 

Viele Asiaten, viele Juweliere und Modelabels - die Preise sind hier ca. 70% höher als im Rest der Kykladen.

Wir bewundern noch alte Schiffsmodelle und einen Original-Leuchtturm im Nautischen Museum, und ein eingerichtetes Wohnhaus aus dem 19. Jhdt. in "Lena's House".

Am Nachmittag entfliehen wir den Massen und Motoren zur gegenüberliegenden unbewohnten Insel Rineia.

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Di

28

Mai

2019

Naxos

Montag 27.5. unser bisher längster Schlag: 38sm Kreuzkurs. Nach anfänglichem Motoren pendelte sich der Wind auf NW bis NE 10-16kn ein, und wir erreichten Naxos Hafen um 18 Uhr. 

Leider kein Platz im Hafen frei! Wir legen uns im Pckchen längsseits an die größte Segelyacht im Hafen, eine wunderschöne Beneteau Sense 51.

Heute (Dienstag) Inselrundfahrt im Mietwagen. Tolle Landschaft mit zwei Bergen von ca. 1000m. Malerische Bergdörfer, verlassene Klöster, der hellenische Demeter-Tempel (Dienstags geschlossen 😏), venezianische Wehrtürme, und eine  11m lange Marmorstatue des Apollo, die seit 2500 Jahren unvollendet im Steinbruch liegt.

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Fr

24

Mai

2019

Eremonisia - die Kleinen Kykladen

Die kleinen Inseln südlich von Naxos werden Kleine Kykladen genannt. Dazu gehören Iraklia, Schinousa, Koufonisi, Keros, Dhenousa und einige unbewohnte Inseln. Im Winter leben nur wenige hundert Menschen auf der ganzen Gruppe, im Sommer doppelt so viele und eine 4-stellige Zahl Touristen. Nach einer sternklaren Ankernacht bei Antikeros (unbewohnt) sind wir heute einige Meilen bis Schinousa gesegelt, nach entspanntem Raumwindkurs kamen wir am frühen Nachmittag im einzigen Inselhafen Mersini an. Baden, Boot waschen (der Südwind der letzten Tage hat jede Menge roten Sand aufs Deck geblasen), Aussicht von der Chora genießen, Briam und Zicklein in der Taverne.

Samstag (25.5.): trotz schwachem Wind war die Nacht wieder mal etwas schaukelig, bei scheinbar ruhigem Wasser stand eine kaum sichtbare Dünung und zerrte an den Festmachern...

Heute dann entspanntes Segeln nach Pano Koufonisi, wo wir zuerst eine Badebucht im Osten ansteuern, die in keinem Führer beschrieben ist, aber wunderschönes türkises Wasser hat. Anschließend zum neuen Hafen Koufonisi: laut Radspieler soll er Muringleinen haben, aber der Marinero bedeutet uns, den Anker zu werfen - die meisten Murings sind leider schon nicht mehr vorhanden. Erstaunlicherweise liegt in dem Hafen außer uns und einigen Fischerbooten nur eine weitere Yacht, ein großer Katamaran.

 

Sonntag 26.5.

Heute wie vorhergesagt fast kein Wind, d.h. 1 bis 5 kn.

Sind daher auf Pano Koufonisi geblieben, und zwar in der gestern schon besuchten Ankerbucht. Wie wir inzwischen wissen, heißt sie Ormos Porí, jedenfalls in manchen Karten. Dort ist außer der herrlichen Badegelegenheit die Hauptattraktion das in 20 Minuten zu Fuß erreichbare "Devil's Eye", ein kleines natürliches Meerwasser-Pool in bizarrer Felsumgebung. In der Bucht bleiben wir eine weitere Nacht.

Unser Gaskocher schwächelt: beì der einen Flamme scheint die Zündsicherung defekt zu sein, und wir können nur noch auf der kleineren Flamme kochen. Werden das in Paros oder Naxos reparieren lassen.

Unser treuer Volvo dient uns jetzt zuverlässig seit über 5000 Betriebsstunden

Mi

22

Mai

2019

Amorgos

 Montag von Ios nach Amorgos: zunächst ankern wir in der Kalotaritissa-Bucht im Südwesten, sehr geschützt und abgelegen,  neben einigen Fischerbooten. Der Anker ist im klaren Wasser auf 3,5 Meter Tiefe klar zu erkennen im Sand eingegraben.

Nachts kommt Wind auf und raubt uns den Schlaf. Vorhersage: bis 10kn, Realität: Böen bis 26kn (6 Bft).

Um 3 Uhr 10 reißt uns ein Rumms aus dem Halbschlaf: der Anker ist geslippt und wir wurden gegen ein kleines Fischerboot getrieben! Wenn ich jetzt den Motor anmache, besteht erhebliche Gefahr, unsere Schraube in seiner Muringleine zu verheddern, dann wären wir vollends manövrierunfähig! Also vorsichtig den Anker einholen, so kommen wir erst mal frei und fahren eine Zeitlang in der Bucht im Kreis, von den Böen gebeutelt. Schließlich gelingt es, erneut in sicherer Distanz zu ankern; wir gehen Ankerwache, bis um 6 Uhr 30 der Wind schlagartig abflaut. 

Als wir am gleichen Tag 7 Meilen nördlich im Hafen Katapola anlegen, gibt es nochmal Stress: der Anker hält nicht, und das Boot treibt quer zwischen anderen an der Mole liegenden Yachten. Erst mit Unterstützung mehrerer  Helfer schaffen wir es schließlich , Eos sicher längsseits an die Pier zu legen.

Dann erst mal Mittagsschlaf, später noch per Bus zu der größten Attraktion der Insel, dem Kloster Panagia Chozoviotissa. Es wurde im 9. Jhdt. in atemberaubender Weise in die Steilküste gebaut, beherbergt noch heute drei Mönche und kann besucht werden. 

 

Mit dem schottischen Seglerpaar Margret und Colin, Ärzte und Brexit-Gegner verbringen wir einen anregenden Abend im ausgezeichneten Restaurant "Veggara", wo wir unter anderem Meeresfenchel (Samphir, κριταμο) als schmackhaften Salat kennenlernen.

 

Am Mittwoch nach Gottseidank ruhiger Nacht und festem Schlaf schlendern wir entspannt durch die Chora mit vielen Windmühlen, und wandern dann eine Stunde zurück durch blühende Macchia zum Hafen.

Mi

22

Mai

2019

Ios

Am Samstag (18.5.) segeln wir 22 Meilen zur Manganari-Bucht auf Ios, am Sonntag dann einige Meilen weiter in die Inselhauptstadt Ios (auch Yialos). Die diversen Clubs und Discos - Ios gilt bei der Jugend als Top-Party-Location - sehen wir nur von außen.

Sa

18

Mai

2019

Santorin

Am Donnerstag segelten wir bei leichtem Südwest von Folegandros nach Santorin. Es gibt dort nur eine Marina und die steht in dem Ruf, meist überfüllt zu sein. Ankerplätze gibt es auch kaum, weil die Vulkaninsel überall sehr steil ins Meer abfällt. Wir steuern also erst mal vorsichtig in die Bucht Korfos (Agios Nikolaos) auf der Insel Thirasia. Thirasia ist die zweitgrößte Insel der Inselgruppe von Santorin und liegt der Hauptinsel westlich gegenüber.

Und unser Glück: der Wirt "Captain John" bietet uns eine freie und stabile Mooringtonne an, natürlich gegen Bezahlung, aber wir nehmen das gerne an. Von dort fahren wir am Freitag mit einer kleinen Fähre zur Hauptinsel Thira.

Ein zauberhafter Ort  - ein Gesamtkunstwerk, das andauernd zum Fotografieren verführt. Hier eine Auswahl.

 

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Mi

15

Mai

2019

Milos - Folegandros

Heute von Milos bis Folegandros: 36 sm in 8 Stunden, meist mit schönem halbem Wind 8 - 12 kn, leider trübes Wetter, sogar ein bisschen Regen.. Teils haben wir bei nachlassendem Wind den Volvo zu Hilfe genommen.

Anlegeschluck in Karavostasi/Folegandros mit unserem Hafennachbarn Mike aus Neuseeland, der allein mit einer 48' Yacht unterwegs ist.

Bunte Fischerhäuschen in Klima/Milos, oben Plaka.

Sarakiniko-Bucht (Milos) mit vulkanischem Bimsgestein.

Karavostasi/Fologandros

Di

14

Mai

2019

Kythnos - Serifos - Milos

Samstag: nach dem morgendlichen Landgang fahren wir nur drei Meilen nach Mericha auf Kythnos.
Sonntag, Muttertag: Wanderung nach Dryopida und mit Bus zurück, anschließend noch 5 Stunden nach Serifos, wo wir als einziges Boot in einer der schönen Buchten im Norden ankern.
Montag 30 Meilen angenehmes Halbwind-Segeln nach Milos.
Heute Dienstag Hafentag, per Bus zur Plaka mit Kirchen, Kastro, schönen Tavernen und gutem Inselrundblick. Museum und die frühchristlichen Katakomben sind leider geschlossen, aber immerhin sehen wir die Fundstelle der Venus von Milo, die aber seit 1820 im Louvre zu bewundern ist.
Hier noch ein paar Fotos der letzten Tage.
Übrigens seht ihr die genaue Route der Eos jederzeit live hier

Mo

13

Mai

2019

Lavrio - Kythnos

Seit Freitag sind wir wieder auf der EOS unterwegs. Am Mittwoch waren wir in Athen angekommen den Donnerstag hatten wir in der Marina Lavrion  mit verschiedenen Vorbereitungen  verbracht.
Freitag morgen, während Christel den Mietwagen zurück brachte, standen dann noch allerlei Reparaturen auf dem Programm. Zusammen mit Georgios von Multihull konnte ich den Salon-Tisch, der nach 11 Jahren etwas ausgeleiert war, stabilisieren. Am Dinghy fehlte ein Stöpsel, die Tür zum Vorschiff klemmte und wurde abgeschliffen, usw. Die Jungs von Multihull haben für solche Arbeiten das richtige Werkzeug und arbeiten ordentlich, aber oft erst, nachdem ich sie auf die Mängel hinweise.

Nachdem wir noch zwei nagelneue Festmacher bekommen hatten - die alten waren teils abgewetzt - konnten wir also am Freitag um 15 Uhr die Marina verlassen.

Trotz mäßigem Wind von 3-4 Bft war die See recht rauh, und die Fahrt etwas ungemütlich.

Kurz vor 20h erreichten wir die herrliche "Doppelbucht" Kolona auf Kythnos. Leider stand die ganze Nacht Schwell in die Bucht, und die Schaukelei ließ erst am Morgen langsam nach. In einem kurzen Spaziergang vom Sandstrand erreichten wir die kleine Kapelle mit großartiger Aussicht.

Wer erkennt dieses Stück Strandgut?

 

Es ist ein von mehreren Exemplaren des berűchtigten Schiffsbohrwurms zerstörtes Stück Holz.

Mo

06

Mai

2019

Bald kommen wir an Bord

Übermorgen, am 8. Mai 2019 ist es wieder so weit. Heute wird gepackt, und wir fliegen nach Athen.

Hoffen wir auf günstigen Wind! Viele uns noch unbekannte Kykladeninseln warten auf unseren Besuch. wir werden wieder hier berichten und Bilder hochladen ...