Dies ist der Blog von den Törns seit 2017

Fr

08

Jun

2018

Heimkehr nach Lavrion

Unsere Route 15. Mai bis 7. Juni - 403 sm

Mittwoch 6.6. Vourkari/Kea

Auf der langen Überfahrt von Ägina nach Kea werden die Segel zunächst geschont, da der WInd erst am Nachmittag aufkommt. In Sichtweite des Poseidan-Tempels von Sounion geht es an Attika vorbei - dann segeln wir bei 4 bis 5 Beaufort raumschots wieder in den bestgeschützten Hafen von Kea: unsere letzte Nacht unterwegs verbringen wir im gleichen Hafen wie die erste, in Vourkari, wo uns der freundliche Kellner, der schon beim erstem Mal beim Anlegen half, wiedererkennt.

 

Donnerstag 7.6. Kea - Lavrion

Wie gehabt, lässt der Wind auf sich warten, und unser Volvo bringt uns zu einer einsamen Badebucht an der Ostseite der ehemaligen Gefängnisinsel Makronisos. Würden nicht einige unschöne Betonruinen und Schrottteile den Strand verunstalten, wäre die felsige Bucht mit glasklarem Wasser ein paradiesischer Ort.

Am Nachmittag hat Poseidon noch ein Einsehen und schickt uns für die letzten Meilen nach Lavrion eine perfekte Brise aus Ost.

 

Nach langem Aus-, Um- und Einpacken geht es am Samstag vom Flughafen Athen zurück in die bayerische Heimat.

 

0 Kommentare

Di

05

Jun

2018

Sonntag bis Dienstag 3.-5.6.: Argolis und Saronischer Golf

Samstag 2.6. Porto Cheli – Dokos

 

Mittag dann weiter gen Osten, in die große Skindos-Bucht an der Nordseite der Insel Dokos.

 

Der Wind heute von vorn - obwohl er nur selten über 16kn weht, hat die Eos Probleme, Höhe zu gewinnen, und reagiert schlecht auf das Ruder – es ist als schleppten wir irgendwas unter Wasser mit, aber wir können es uns nicht erklären. Auch gerefft geht es nicht besser – ob der Segeltrimm nicht passt? Entnervt nehmen wir den Volvo zu Hilfe.

 

Zum Ausgleich für diese Enttäuschung begegenen wir endlich einer Gruppe Delfine! Es müssen 5 bis 6 sein, keine 20m vor dem Boot ziehen sie vorbei und sind schon wieder zu weit weg, bevor wir die Kameras bereit haben.

 

Sonntag 3.6. Dokos – Poros

 

Nach langem Bade-Vormittag mit Flaute geht es mit Segel und Motor herum um die östliche Spitze der Argolis und dann in das Städtchen Poros. Auf den letzten Meilen schiebt uns ein kräftiger Ostwind mit Maximalgeschwindigkeit voran, und das nur unter Genua.

 

Poros – die Hauptstadt der gleichnamigen Insel – ist ein sehr lebhafter Ort mit vielen großen Yachten; wie meistens ist unsere Eos so ziemlich die kleinste im ganzen Hafen. Am langen Stadtkai legen ständig Boote an und ab.

 

 

 

Montag 4.6. Poros – Methana

 

Am Vormittag bringen wir unsere Freunde zur Schnellfähre „Flying Dolphin“, die sie auf Tragflügeln nach Piräus bringt. Die Windprognosen melden für die nächsten Tage im Saronischen Golf schwache Winde aus Süd. Wir fahren um die Halbinsel Methana herum in den kleinen Hafen Vathy – leider kommen wir erst gegen 18h dorthin und es gibt keinen freien Platz mehr . wir fahren dasnn noch ein paar Meilen südlich, wo wir in einer kleinen Bucht nahe einer Fischzuchtanlage als einzige Yacht übernachten.

 

 

Dienstag 5.6. Methana – Ägina

 

Mittags stoppen wir in einer kleinen Bucht an der Insel Angistri westlich Ägina, ankern auf 11m Tiefe in wunderbar klarem Wasser, und staunen über die neben uns liegende schnittige Mega-Yacht „Destination“ (41m lang, der Wahnsinn, google das mal!). Abends ankern wir vor einem Hotel auf Ägina, im Südosten der „Marathonos“-Bucht.

 

Sa

02

Jun

2018

Meltemi und kein Ende?

(geschrieben 2. Juni:)

Wenn ich nicht blogge, kann das verschiedene Gründe haben:

 

  • ·        Keine brauchbare Internetverbindung
  • ·        Zu wenig passiert, nichts zu berichten,
  • ·        zu viel passiert, keine Zeit zu berichten.

 

In den letzten Tagen war es eine Kombination aus allem:

 

 

Freitag 25.5. bis Mittwoch 30.5.: Meltemi und Landausflüge.

 

Der Meltemi weht normalerweise in den Sommermonaten und kann 6 bis 7, in den „Düsen“ zwischen Inseln auch 8 Beaufort erreichen. Angeblich soll er selten länger als drei Tage anhalten, im August vielleicht auch mal 7 Tage. Leider hält er sich in diesem Mai nicht an diese Vorgaben, und die Windvorhersagen sind hier in Naousa ernüchternd: Es weht mit bis 30kn (7 Bft) und soll die nächsten Tage anhalten. Von Tag zu Tag studieren wir die verschiedenen Wetter-Seiten, sie überbieten einander mit orange und rot gefärbten Windpfeilen und Zahlen.

 

Dim Hafen liegen wir sicher, aber nicht ruhig – der Starkwind bringt einen Schwell in den Hafen, der an unseren Festmachern ebenso wie an der Nerven zerrt, und das Tag und Nacht.

 

Conny und Bernd kommen am Montag (28.5.) einen Tag später als geplant, weil am Sonntag doch keine Fähre mehr von Mykonos nach Paros geht. Wir holen sie mit einem Mietauto im Inselhafen Paroikia ab, und nutzen dann das Auto, um gemeinsam die Insel zu erkunden. Lefkes, Marpissa und Prodromos sind sehr hübsche typische Kykladendörfer, mit engen weißen Gassen, netten Cafés und teils tollen Ausblicken über Landschaft und Ägäis. Die schon in der Antike betriebenen Marmor-Steinbrüche, die man ebenfalls besuchen kann, lassen wir links liegen. Den Tag schließt ein Spaziergang zum Leuchturm am Kap Korakas, an der Nordseite der Naousa-Bucht ab. Dort weht es uns mehrmals die Mütze vom Kopf.

 

Da „Poseidon“ (eine unserer Windvorhersagen) für Dienstag Nachmittag etwas nachlassenden Wind ankündigt, planen wir, zu der südlicher gelegenen Insel Schinousa zu fahren, geben dies aber auf, da der Wind doch mit 6 Bft anhält und vor allem in den nächsten Tagen keine Besserung in Sicht ist. Ein Vorankommen Richtung Norden ist praktisch nur in Festland-Nähe, also am Peloponnes oder im Saronischen und Argolischen Golf möglich, und so beschließen wir, am Mittwoch endlich Richtung Westen aufzubrechen.

 

Mittwoch 30.5. Naousa – Livadhi/Serifos 40 sm

 

Um 9 geht es los, im Schutz der Agiou-Ioannou-Bucht setzen wir stark gereffte Segel und kämpfen uns dann um das Kap Korakas. Bei 6 Bft, gelegentlich Böen bis 29kn läuft die Eos raumschots gute 6 Knoten, allerdings kämpfen wir mit eindrucksvollen Wellengebirgen, die immer wieder kalte Salzwasserduschen ins Cockpit schicken. Nach 7 anstrengenden Stunden, einigen Vomex und einem Opfer an Poseidon erreichen wir den uns schon bekannten Hafen Livadhi auf Serifos und machen die Leinen klar. Leider sind die Liegeplätze durch teils längsseits liegende Yachten so belegt, dass wir keinen ausreichend geschützten Platz finden, und uns einen Ankerplatz außerhalb suchen. Es braucht wieder mal mehrere Versuche, aber schließlich hält der Haken im Sandgrund. Trotz nächtlich anhaltender Fallböen bis 26kn liegt das Boot hier ruhiger als im Hafen von Naousa mit dem Schwell.

 

 

Donnerstag 31.5. Livadhi – Hydra 56 sm

 

Heute verlassen wir also die Kykladen: Wegen der langen Strecke von knapp 60sm geht es schon um 8 nach kräftigem Frühstück los, und gleich frischt der Wind auf über 30kn auf. Selbst bei halbem Wind und in Lee der Insel sind die Wellen und Böen so stark, dass wir mit entsprechend gerefftem Großsegel mit kaum 3 kn vorankommen, und sogar anfangs den Motor dazunehmen. Erst als wir das Kap Kiklops im Westen von Serifos hinter uns haben, wird der Wind gleichmäßiger und moderater, mit 20 bis 26kn (6 Bft) kommen wir super voran, trotz nach wie vor hohen Seegangs ist die Stimmung gut, mit bis zu 7,8kn preschen wir Richtung Westen.

Wie vorhergesagt lässt der Wind dann am Nachmittag ganz allmählich nach, wir können die Segelfläche in kleinen Schritten vergrößern. Hydra taucht aus dem Dunst auf, wir queren den Schifffahrtsweg mit mehreren Frachtern, Tankern, und Fähren. Wir wissen, dass draußen in den Kykladen der Meltemi mit 6-7 Bft anhält, aber hier nahe dem Peloponnes können wir alle Segel ungerefft setzen und brauchen sogar für die letzten Meilen den Motor. Um 18 Uhr ankern wir in der wunderschönen Agios-Nikolaos-Bucht auf Hydra, mit Landleine zum Felsen. Geschafft! – Ankerschluck – Badespaß – Abendessen – Sternennacht - ein Traum!

Freitag 1. Juni: Relaxed nach Spetsai

Nach den beidem anstrengenden Segeltagen gönnen wir uns ausiebiges Relaxen und Baden und brechen erst am Nachmittag mit entspannten 3-4 Bft in das benachbarte Spetsai auf - eine autofreie Insel mit idyllischem Hafen, der aber leider ziemlich voll belegt ist. Wir liegen mit dem Heck an der Ecke eines Kais zwischen zwei Segelyachten und haben Mühe, das Boot sicher abzufendern. Als wir nach Abendessen im Restaurant Delfini um 23:30 uns gerade schlafen legen wollen, dreht der Wind und drückt uns in nicht ungefährlicher Weise auf einen der Nachbarn. Wir brechen daher gleich auf und ankern um 1 Uhr nachts im sicheren Naturhafen Porto Cheli, den Brunners gut kennen.

 

Samstag 2.6. Porto Cheli

Am Morgen Ausschlafen,  Einkaufen und Internet-Cafe, endlich Blog hochladen!

 

Fr

25

Mai

2018

Bilder aus Paros

Freitagmorgen kam der Wind wie angekündigt mit 5 bis 6 Bft, wir bleiben in Naousa, waschen Wäsche und das Boot und genießen die Sonne und das Meer.

Do

24

Mai

2018

Mittwoch, Donnerstag 23./24.5. Manolonisi - Antiparos - Paros

Mittwoch 23.5. Manolonisi – Despotiko

 

Nach wunderbar ruhiger Nacht und morgendlichem Bad geht es mit schwachem nördlichen Wind weiter Richtung Antiparos, teil mit Segel, teils mit Motor. Wie schon in den letzten Tagen trübt sich der morgens blaue Himmel im Laufe des Tages ein, die Sonne kommt immer seltener durch die Dunstschleier, und ausgerechnet  beim Ankermanöver erwischt uns wieder ein kurzer Schauer mit Böen. Unser Ankerplatz für die Nacht ist die große, bestens geschützte Bucht zwischen den Inseln Antiparos und Despotiko, wo wir eine weitere ruhige Nacht erleben dürfen.

 

 

Donnerstag 24.5. Despotiko – Paroikia – Naousa

 

Leider ist auch heute der Wind so schwach, dass wir ohne unseren Volvo nicht vor Dunkelheit das Tagesziel erreichen würden, auch wenn es nach Paroikia/Paros nur 17 sm sind.

 

Als wir in den Hafen von Paroikia, der laut Heikell besten Schutz vor Meltemi bietet, einlaufen wollen, weist uns der Hafenmeister an, draußen an der Außenseite der Mole anzulegen. Das Anlegen mit dem Heck klappt prima, allerdings muss ich dann feststellen, dass der Anker wieder mal nicht hält – es reicht zwar beim aktuellen Schwachwind für einen kurzen Stopp, ist mir aber für die Nacht zu unsicher – zumal ab morgen früh der Wind auf Nord 5 bis 6 Beaufort, Samstag bis 7 zunehmen soll.

 

Wir legen daher wieder ab und motoren weitere 10 Meilen bis Naousa, wo wir einen sicheren Platz mt Muring in der schönen Marina finden. Ein hübsch herausgeputzter Ort mit vielen schicken Läden und teils teuren Restaurants.

 

Di

22

Mai

2018

Dienstag 22.5. Sifnos - Polyagos

Etwas unruhige Nacht mit böigem Seitenwind um 20 Knoten.

 

Gestern Abend kam noch eine 51er Yacht mit Kojencharter und selbstbewusstem schwäbischem Profiskipper rein, der seinen Anker quer über unsere Kette legte. Immerhin entschuldigte er sich mit zwei Campari Orange. Das Ablegen heute mussten wir dann mit dem Nachbarn koordinieren, und es gab dabei keine Probleme. Da laut Handbuch im Hafen von Kamares großes Risiko besteht, eine alte Muringkette einzufangen, hatte ich schon mal vor dem Ablegen unser neues „Hufeisen“ klargemacht, ein Werkzeug zum Klarieren aufgegabelter Ketten – es wurde aber zum Glück dann doch nicht gebraucht.

 

Als wir die Hafenbucht verlassen, empfängt uns ein konstanter Nordwind mit 24 Knoten (6 Beaufort) und entsprechenden Wellen. Wir steuern nahezu einen Vormwindkurs und haben uns als Tagesziel eine Bucht bei der Insel Polyagos ausgesucht. Gegen Mittag schwächt der Wind allmählich bis auf 3 Beaufort ab, aber die Schaukelei hält erst mal an und Christel spürt leichte Zeichen von Seekrankheit.

 

Wir passieren einen strahlend weißen Berg auf der Insel Kimolos, und lesen nach, dass dort tatäschlich Kreide abgebaut wird. Dann hält eine Inselfähre direkt auf uns zu, ich weiche nach Steuerbord aus, die Fähre dreht aber zur gleichen Seite. Also müssen wir halsen, um ihr auszuweichen.

 

Gegen halb zwei erreichen wir dann die Ankerbucht, die durch die vorgelagerte Insel Manolonisi gut vom Seegang geschützt ist. Leider macht das Ankermanöver wieder mal Stress: nachdem wir zunächst mit nur 20 Meter Kette etwas zu nah am Ufer liegen, meine ich, für die Nacht mehr Kette stecken zu müssen. Damit fängt eine lange Serie missglückter Manöver an – unser 14kg-Cobra-Anker will sich einfach nicht eingraben und slippt immer wieder. In der Bucht ist genug Platz, um verschiedene Stellen auszuprobieren, aber es klappt und klappt einfach nicht. Nach 18 Uhr erwägen wir schon, welche anderen Buchten oder Häfen in Frage kommen, dann komme ich auf die Idee, den Zweitanker einzusetzen, und siehe da, der hält beim ersten Mal. Er ist zwar leichter und hat nur einen kurzen Kettenvorläufer und dann Trosse, aber anscheinend eine günstigere Form (ein sogenannter Bruce). Trotzdem macht mich die aufkommende Abendbrise mit Böen bis 23kn erst mal nervös. Aber der Bruce hält, und gegen 9 schläft der Wind weitgehend ein und verspricht eine ruhige Nacht.

 

Mo

21

Mai

2018

Pfingstmontag 21.5. Sifnos

Heute per Bus nach Apollonia, hübsch herausgeputztes Städtchen, viele Fotomotive...

Von dort wandern wir, mit leckerer Portokalopita und Baklava gestärkt, in ca 2 Stunden zurück zum Hafen. Tolle Aussichten auf schroffe Felsen und das blaue Meer.

So

20

Mai

2018

Samstag/Sonntag 19./20.5.

Samstag 19. Mai Siros - Serifos.

Samstag fahren wir bei schwachem Wind von Siros nach Serifos: 26 Meilen, leider fast alles nit Volvo-Unterstützung. Unterwegs tauchen am Horizont ringsum die verschiedenen Kykladeninseln auf: Rinia Mykonos im Osten, Naxos, Paros und Sifnos im Süden und Serifos, Kythnos und Kea im Westen. Unser Zielhafen auf Serifos ist Livadhi, der Hauptort im Südosten der Insel. Zu unserer Überraschung bietet es einen modernen gut ausgestatteten Yachthafen mit Murings und Strom-/Wassersäulen. Weder unsere Seekarten noch der Hafenführer ist nämlich in diesem Punkt up to date.

 

Am Abend bringt uns ein Bus vom Hafen hoch in die Chora, eine malerische Ansammlung weißer Häuserwürfel, die sich eindrucksvoll an die steilen Berghänge schmiegt. Auch ein paar Windmühlen dürfen nicht fehlen.

Sonntag 20. Mai: Serifos - Sifnos. Mittags segeln wir zunächst einige Meilen nach Westen, um in der großen Koutali-Bucht zu baden und unser Mittagessen zu kochen. Das Wetter ist etwas unbeständig - zwar warm aber oft grauer Himmel, dann wieder Sonne. Am Nachmittag beim Weitersegeln nach Sifnos erwischt uns sogar ein kurzer und kräftiger Regenschauer, aber kaum sind wir in unsere Segelkleidung eingepackt, ist es auch schon vorbei.

Immerhin konnten wir die 21 Meilen im wesentlichen unter Segeln zurücklegen, teils gemächlich, teils mit Raumschots-Rauschefahrt bis 7,1 Knoten.

 

Wir versuchen gegen 18 Uhr in der Bucht von Kamenes zu ankern, aber als der Anker auch beim zweiten Versuch slippt, gehen wir lieber an den letzten freien Platz an der Mole, mit Heckleinen und Buganker. Dort sitze ich jetze in einem Cafe ander Hafenpromenade und schreibe diesen Blog.

Fr

18

Mai

2018

Freitag 18.5. Syros

Heute wieder kein Wind, also bleiben wir in Finakas/Syros. Nachdem uns niemand sagen kann, wann ein Bus kommt - jeder meint in der nächsten Taverne könne man uns weiterhelfen - fahren wir per Taxi nach Hermoupolis. Diesmal verdient die Inselhauptstadt diese Bezeichnung, ist sie doch mit Industriehafen, Flughafen, vielen gediegenen Bürgerhäusern aus dem 19. Jahrhundert und einem Theater das wirtschaftliche und politische Zentrum der Kykladen.

Unsere bisherige Route findet ihr hier.

0 Kommentare

Do

17

Mai

2018

Donnerstag 17.5. Syros

35 Meilen nach Finakas auf Syros, leider mangels Wind fast nur mit Motor.

Wetter durchwachsen, 5 Minuten Regen, sonst meist bedeckt, später sonnig.

Finakas: hübsch aber etwas verschlafen. Viele Bars sind noch geschlossen.

Mi

16

Mai

2018

Dienstag/Mittwoch 15./16.5. Kea

Dienstag 15. Mai 2018

 

Der erste echte Segel-Tag! Nach spätem Frühstück geht es gegen 11 los. Ein gleichmäßiger und moderater Südwind von 10 – 15 Knoten bringt uns um die Nordspitze der kleinen Insel Makronisos – zur Juntazeit saß dort unter anderem Mikis Theodorakis im Gefängnis – in dreieinhalb Stunden nach Kea. Dort steuern wir die tiefe Bucht von Vourkari an und liegen zwischen einer Handvoll weiterer Yachten an der Pier vor der Hafenpromenade. Die hübsche, gut geschützte Bucht lädt zu ausgiebigem Baden ein. Ouzo und Vorspeisen nehmen wir des WLAN-Zugangs wegen in einer der Tavernen.

 

 

Mittwoch 16. Mai

 

Wir teilen uns mit einem Ehepaar aus Bozen ein Taxi in die Insel-"Hauptstadt" Chora, bummeln durch die Straßen und fotografieren die 2600 Jahre alte überlebensgroße Löwen-Figur. Morgen wollen wir wahrscheinlich bis Siros. Der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage weiter schwachen bis mäßigen Süd- und Südwestwind an.

 

 

 

0 Kommentare

Mo

14

Mai

2018

Montag 14.5. - Mehr Wartungsarbeiten

Die To-do-Liste hatte ich gestern an Vasili geschickt, seine Leute kommen gegen 10 Uhr und sind den ganzen Tag, teilweise zu viert, mit unserem Boot beschäftigt: Einer arbeitet stundenlang im Mast, um defekte Lichter zu reparieren, die Ankerkette wird neu markiert, diverse gebrochene Beschläge und Schrauben ersetzt und vieles mehr.

 

Mo

14

Mai

2018

Sonntag 13.5. - Ausflug zu Poseidon

Vormittag: das Boot weiter durchchecken, kleine Reparaturen. Von Multihull ist sonntags niemand da, und einige Arbeiten kann ich nicht selbst erledigen. Wir fahren deshalb heute nur bis Kap Sounion, um dort unterhalb des berühmten Poseidon-Tempels zu schwimmen, dann über Nacht zu ankern und am Montag in die Marina zurückzukehren. Zwar  weht der Wind nachts nur schwach, trotzdem wird es eine ganz unruhige Nacht: die Großschiffahrt von und nach Athen, obwohl drei bis vier Meilen von unserem Liegeplatz entfernt, verursacht immer wieder einen lästigen Schwell, der die Eos die ganze Nacht unangenehm rollen lässt.

 

0 Kommentare

Mo

14

Mai

2018

Samstag 12.5. : Einchecken

Mit zwei Bussen Athen – Lavrion und Lavrion – Olympic Marina kommen wir endlich am späten Vormittag bei unserer Eos an, können sie allerdings noch nicht in Besitz nehmen, weil die Putzfrauen noch ihr Werk verrichten. Die Zeit wird für den Großeinkauf genutzt, für den uns Vasili unkompliziert sein eigenes Auto, EOS von VW, überlässt. Vom Lammkotelett bis zum Klopapier, vom Mineralwasser bis zu Oliven packen wir zwei große Einkaufswagen voll. Der Nachmittag vergeht mit Vorräte und Gepäck verstauen und Boot durchchecken. Leider wird die Mängelliste immer länger. Die aufwendigste Reparatur übernimmt Manolis mit 3 Helfern noch am Abend: ein Seeventil lässt sich nicht mehr schließen und wird unter Einsatz von Lötlampe, Leckstopfen und brachialer Gewalt durch ein neues ersetzt. Obwohl alle bis 19 Uhr arbeiten, ist die Mängelliste noch lange nicht erledigt.

 

Mo

14

Mai

2018

Die Welt ist schlecht

11. Mai 2018

Unser vierwöchiger Törn fing nicht gut an: in der Athener Metro musste ich auf die bittere Art lernen, dass es Verbrecherbanden gibt, die mit routiniertem Vorgehen im Team gezielt Touristen ausrauben.

 

Umsteigen am Monastiraki-Platz mit unserem sämtlichen Reisegepäck – zwei großen Taschen 18 und 22 kg, dazu Rucksack und Umhängetasche, der einfahrende Zug scheint ziemlich besetzt, Menschen drängen hinein, wir dazu, es ist eng, ich bin drin, Christel draußen, schieben, rempeln, Christel drinnen, drängen, schimpfen, einige steigen wieder aus. Kontrolle: mein Handy und mein Geldbeutel aus den beiden vorderen Jeans-Taschen sind weg. Dauer ca 20 Sekunden. Auch bei Christels Handtasche haben sie es noch geschafft, unbemerkt den Reißverschluss zu öffnen, aber der Inhalt ist vollständig. Schnell wird uns klar, dass die drei jungen Männer das Gedränge gezielt inszeniert haben und sofort nach dem Diebstahl, vor Schließen der Türen wieder ausgestiegen sind.

 

Hat es mich also auch mal erwischt. Vor Tagen hatte ich noch flüchtig den Gedanken, ob wir Geldgürtel, Brustbeutel oder ähnliches mitnehmen sollten, aber wir fahren ja nach Griechenland, ein erfahrungsgemäß sicheres Land mit lauter netten braven Menschen – leider wussten wir nicht, dass die Athener Metro zu den wenigen Ausnahmen zählt.

 

Der Schaden und der Ärger sind groß, Details über Kreditkartensperrhotlines, Führerscheinneubeantragung und die vielen Leidensgenossen bei der lustlosen Athener Touristenpolizei will ich euch sparen, denn dies soll ja ein Segel-Blog werden.

 

Warum wir überhaupt in Athen waren? Der direkte Weg vom Flughafen zur Marina führt ja nicht über das Zentrum – vielmehr ist der Plan, das vielgerühmte Akropolis-Museum zu besuchen, was wir am Abend mit etwas ganovenbedingter Verspätung auch noch schaffen. Es ist ein großzügiger vierstöckiger Glas- und Beton-Bau von 2007 mit Blick auf das Parthenon, und den Besuch (unter normalen Umständen!) jedenfalls wert.

 

So

06

Mai

2018

Start in die Kykladen

Bald geht es los:

Am 11. Mai fliegen wir nach Athen, um dann in den nächsten Tagen unseren vierwöchigen Kykladen-Törn zu beginnen.

Eos ist bereits vorher im Charter unterwegs und kommt hoffentlich am Freitag 11.5. zurück nach Lavrion.

Unserer Route steht nicht fest, jedenfalls soll es RIchtung Südost gehen. In Paros werden wir für eine Woche Conny und Bernd an Bord nehmen. Milos und Ios, aber auch Kythnos, Serifos, Sifnos, Siros, Naxos gehören zu den möglichen Zielen. Schaun mer mal.

So

05

Nov

2017

Saisonrückblick 2017

Die Segelsaison in der Ägäis ist zuende -

Unsere treue Eos hat auch nach unserem langen Törn vom Frühjahr vieles erlebt: sie war mit Chartercrews in den Kykladen unterwegs und hat 1790 Meilen zurückgelegt.

Im Juli erschreckte uns die Nachricht, dass bei einer Halse der Baum gebrochen war.

Er wurde inzwischen ersetzt und weitere nennenswerte Probleme sind nicht zu berichten.

Wir freuen uns jetzt schon auf das Frühjahr 2018, wenn wir erstmals im Bereich der Kykladen segeln wollen.

Di

23

Mai

2017

Sturmnacht und Heimkehr

Sonntag Nacht 21./22..5.

 

Das war eine üble Nacht! Nachdem ich den vorigen Text hochgeladen habe, und wir uns schlafen legen wollen, geht das Gewitter erst richtig los. Böen von 8 Beaufort drücken die Eos dermaßen in die Fender, dass wir um die Bordwand fürchten. An Schlaf ist nicht zu denken. Im Starkregen und mit voller Segelkleidung wage ich mich an Deck, um die Fender an der meist gefährdeten Stelle zu verstärken. Da wir nicht mehr tun können, und um mich abzulenken, lese ich in diesen Nachtstunden einen dicken Forsyth-Thriller zur Hälfte aus. Erst gegen halb drei lässt der Sturm soweit nach, dass wir wieder Ruhe finden.

 

Montag 22.5.

 

Am Montag lässt der Wind weiter nach, und gegen Mittag machen wir uns bei sommerlich strahlendem Himmel auf die letzte Etappe: Nach einem Badestopp vor einem Hotelstrand bei Kap Koroni erreichen wir am frühen Abend die neue Heimat der Eos, die Olympic Marina bei Lavrion.

 

Die nächsten beiden Tage haben wir noch Zeit für kleine Reparaturen, Aufräumen, Packen, und vor allem für die Übergabe der Yacht an Multihull Yachting – ein kompetentes und freundliches Team, das ab jetzt die Verchartung übernehmen wird.

 

Unser Törn in Zahlen:

 

  • Gesamtdauer 34 Tage, davon drei reine Hafentage, (plus 4 Vorbereitungstage in Lefkas, 2 Abschlusstage in Lavrion, plus An- und Abflug).
  • 13 Ankerplätze, 19 Häfen.
  • Meilen gesamt: 828 sm, davon gesegelt 416 sm.
  • Dieselverbrauch 167 Liter, 110 Motorstunden.

 

Unsere Route:

Lefkas - Lavrion (schwarz)

Lavrion - Skiathos (grün)

Skiathos - Lavrion (blau)

 

So

21

Mai

2017

Limni - Chalkis - Raphina

Donnerstag 18.5. Hafentag wegen Starkwind und Regen

 

Der schmale Hafen von Limni
Der schmale Hafen von Limni

Freitag 19.5. Limni – Chalkis

 

Bei Sonne und wechselnden Winden segeln wir den nördlichen Euböa-Golf bis nach Chalkis. Unser vorgesehener Liegeplatz im Nordhafen ist durch eine lärmende Baustelle unbrauchbar, aber hundert Meter weiter können wir festmachen, um die schon bekannte Prozedur zu absolvieren: anmelden an der Brücke, Gebühr zahlen, bei Hafenpolizei melden, auf die Freigabe der Durchfahrt warten. Zunächst heißt es, die Brückenöffnung geschieht irgendwann zwischen 22 und 4 Uhr, aber zum Glück ist es erst kurz nach 22 Uhr, als wir per Funk die Freigabe erhalten. Da wir als einziges Boot von Nord nach Süd passieren, dürfen wir als erste fahren. Frachtschiffe sind diesmal nicht dabei, in der Gegenrichtung fahren heute etwa 6 Yachten.

 

Samstag 20.5. Chalkis – Aliveri/Euböa

 

Am Vormittag müssen wir motoren. Zur Entschädigung unterhält uns die griechische Luftwaffe mit einer beeindruckenden Vorführung im Formationsflug von 9 Kampf-Jets – eine Stunde lang donnern sie den Euböa-Golf auf und ab und malen farbige Rauchspuren in den Himmel. Griechenland soll mehr Kampfflugzeuge (206) besitzen als jedes andere europäische Land außer Frankreich! (Quelle; m.flugrevue.de)

 

Mittags kommt ein zunehmender Ostwind auf, und wir kreuzen wieder mal gegen 5 bis 6 Beaufort. So entschließen wir uns, statt der geplanten Ankerbucht direkt den Hafen Aliveri auf Euböa anzulaufen. Dort treffen wir unter anderem ein Seglerpaar aus München, das mit einer Shark 24 unterwegs ist – endlich sind wir mal nicht die kleinste Yacht im Hafen.

 

Sonntag 21.5. Aliveri – Raphina

 

Der Starkwind hat die Nacht durchgehalten. Als er gegen 11 nachlässt, wagen wir uns aus dem Hafen. Der Wetterbericht liegt wieder mal ziemlich daneben, was die Windrichtung betrifft, aber wir erreichen gegen vier Uhr den Fährhafen Raphina, und erwarten dort die angekündigte Regenfront.

 

Tatsächlich zieht gegen 21 Uhr ein heftiges Unwetter auf mit Blitz, Donner und Starkregen. Wir liegen sicher, wenn auch nicht ruhig an der Kaimauer.

 

Mi

17

Mai

2017

Unterwegs im nördlichen Euböa-Golf

Dienstag 16.5.

 

41 Meilen Richtung Lavrion zurückgelegt, zunächst per Motor, nachmittags dann mit schönem Segelwind zwischen 13 und 20kn, leicht gerefft. Bei meist bedecktem Himmel erreichen wir den hübschen engen Hafen Limni auf Euböa. Die Einfahrt sorgt für Herzklopfen, weil sie nur wenige Meter breiter ist als unser Boot, und auch im Hafen selbst ist kaum Platz zum Manövrieren. Wir finden einen der letzten freien Liegeplätze längsseits an der Mole und trinken nach einem Stadtbummel in einer Taverne einen einfachen Rosé für 3€ der halbe Liter.

 

Mittwoch 17.5.

 

Für heute und morgen ist Regen und viel Wind gemeldet – leider scheint der Wetterbericht ausnahmsweise Recht zu behalten! Deshalb bleiben wir in Limni unter Deck und haben viel Zeit zum Blog schreiben, kochen, essen…

 

Mo

15

Mai

2017

Abschied von den Sporaden

Muttertag 14.5.

 

Ein guter Tag für die Meilenbilanz – wir verlassen die Sporaden, und mit schöner Backstagsbrise geht es fast nur unter Segeln Richtung Westen.

 

Beim Segeln steht das Getriebe wie immer in Leerlaufstellung, so dass die Schraube frei drehen kann, was sich durch ein – mittlerweile vertrautes – permanentes singendes Geräusch bemerkbar macht. Heute um 12Uhr 30 hört dieses Geräusch schlagartig auf – hat Christel den Gang eingelegt? Nein! Einzige Erklärung: die Schraube ist durch irgendeinen Fremdkörper blockiert. Einige wilde Kurvenfahrten ändern nichts an der Situation. Da wir ohne einsatzfähigen Motor im Hafen nicht voll manövrierfähig sind, will ich das Problem lieber gleich beheben: wir bergen die Segel und ich tauche unter das Boot. Ein großer Sack blockiert die Schraube und lässt sich zum Glück leicht entfernen.

 

Wir fahren weiter in den Golf von Volos und übernachten dort im Hafen der kleinen Insel Paleo Trikeri, allerdings nach mehreren vergeblichen Ankerversuchen in einer daneben liegenden Bucht.

 

Montag 15.5.

 

Morgens Spaziergang zum Kloster Panagia Evangelistria, das heute als billige Unterkunft für genügsame Touristen dient. Dann erkunden wir noch einige der hübschen Buchten der Trikeri-Halbinsel. Als gegen Mittag Wind aufkommt, segeln wir leicht gerefft mit gut 6 kn weiter nach Euböa und legen im uns schon bekannten Hafen von Oreoi an.

 

2 Kommentare

Sa

13

Mai

2017

Lange ersehnt: Delphine!

0 Kommentare

Sa

13

Mai

2017

Alonissos

Nahe Votsi, Alonissos
Nahe Votsi, Alonissos

Samstag, 13.5.

 

Ganztags völlige Flaute! Warmes Wetter, aber diesig bedeckter Himmel. Neben uns kam letzte Nacht eine Bavaria 39 Cruiser an, die geschleppt wurde – ihre Starterbatterie war leer. Wir helfen dem deutschen Skipper, eine der Service-Batterien umzuklemmen, bis der Motor wieder läuft. Dann geht es mit Verspätung zu unserem geplanten Landausflug: per Taxi in die alte Chora (Alt-Alonissos), die nach einem Erdbeben 1965 verlassen, inzwischen aber wieder weitgehend restauriert wurde. Man hat dort wunderschöne Ausblicke über beide Seiten der schmalen Insel Alonissos.

 

Per Dinghy besuchen wir noch eine neben dem Hafen Votsi gelegene kleine Felshöhle, und am Nachmittag geht es dann mit unserem treuen Volvo weiter nach Skopelos, wo wir im ruhigen und sicheren Hafen Nea Klima übernachten.

 

0 Kommentare

Fr

12

Mai

2017

Unterwegs im Meeres-Nationalpark

Steni Vala: Vorwärtsanlegen verlangt Akrobatik beim Einsteigen
Steni Vala: Vorwärtsanlegen verlangt Akrobatik beim Einsteigen

Mittwoch 10.5.

 

Moritz wird um 7 vom Taxi abgeholt und ist mittags schon zuhause in München. Für uns ist heute die dritte der Sporaden-Inseln das Ziel, Alonissos, die schon im Meeres-Nationalpark liegt und als wenig touristisch gilt. Mit einigen Stunden entspannter Segelei bessern wir unsere Meilenbilanz wieder auf – zeitweise standen mehr Motor- als Segelmeilen im Logbuch, jetzt hat sich das Verhältnis wieder umgekehrt. Wir liegen im winzigen Hafen Steni Vala an. Da es an der Mole nicht überall tief genug ist für unser Ruderblatt, legen wir vor Heckanker mit Bug zur Mole. Nur fünf Yachten und einige Fischboote teilen sich die kleine Bucht. Kostas, Autor von Büchern über die Inselgeschichte, betreibt hier einen kleinen Supermarkt und ein Café, er ist super freundlich und lässt uns kostenlos Wasser tanken und duschen.

 

Monasteri-Bucht: Mulis bringen das Baumaterial zum Kloster
Monasteri-Bucht: Mulis bringen das Baumaterial zum Kloster

Donnerstag 11.5.

 

Nach einem Frühstück bei Kostas wandern wir noch zur nahen Kapelle Agios Petros mit schönen Ausblicken, dann geht es bei leichtem Wind weiter Richtung Nordosten. Unsere Hoffnung, die angeblich hier zahlreichen Delphine zu sehen, wird vorerst enttäuscht. Mittags gibt es an Bord von Christel selbst gebackenes Brot, dazu gebratenen Leberkäs (aus der Dose) und Spiegelei!

 

Am Nachmittag legen wir einen Stopp in der Monasteri-Bucht auf der Insel Pelagonissos ein. Das  70m über dem Meer liegende Kloster aus dem 11 Jhdt. gehört zum Besitz des Lavros-Klosters vom Berg Athos und diente einst zu dessen Lebensmittelversorgung. Als wir es besuchen, sind Handwerker gerade mit diversen Restaurationsarbeiten beschäftigt: es soll als Museum eingerichtet werden. Abgesehen vom Kloster ist die Insel unbewohnt.

 

Als Übernachtungsplatz haben wir uns einige Meilen weiter einen der größten Naturhäfen der ganz-en Ägäis ausgesucht: die weite Bucht Limin Planitis ist nur durch eine 60 Meter breite Durchfahrt mit dem Meer verbunden, dementsprechend bei allen Winden gut geschützt, und wird nur von Ziegen und Seglern bewohnt. Internet oder auch nur Mobilfunk gibt es hier draußen natürlich nicht, und das Hochladen des Blogs muss also warten.

 

Damit haben wir den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht, morgen geht es wieder Richtung Südwesten, da wir ohne Eile in 12 Tagen Lavrion erreichen wollen.